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Verlauf des Projektes

Im Rahmen der Qualitätsanalyse/QA an der St. Georg-Schule wurde im Frühjahr 2017mit allen an Schule beteiligten Gruppierungen, der Schulaufsicht und Vertreterinnen der Bezirksregierung die Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines Projektvorhabens vereinbart.

Was bedeutet Qualitätsanalyse/QA?
QA ist ein Verfahren der Bewertung von Schule von außen. – Ein Ist-Zustand schulischer Arbeit wird aufgezeigt und – mit Hilfe von Kriterien analysiert. – Nachhaltige Impulse und Anregungen zur Weiterentwicklung werden gesetzt.

Hier nun das Projektvorhaben

Die St. Georg-Schule entwickelt ein kompetenzorientiertes, niveaudifferenziertes (Berücksichtigung der unterschiedlichen Anforderungsbereiche / Kompetenzstufen) Projektvorhaben unter Berücksichtigung der Interessen aller am Schulleben Beteiligten, führt es im Schuljahr 2016 / 2017 durch und evaluiert es.
Geplanter Ablauf der Realisierung:
Die Klassenlehrerinnen aller Klassen führen zum Ende des Schuljahrs 2015 / 2016 mit ihren Schülerinnen und Schülern ein Gespräch durch, in dem sie den Kindern das Projektvorhaben erklären, auf Chancen und Möglichkeiten hinweisen und die Kinder anleiten eigene Ideen zu entwickeln.
Um ihren Wünschen Ausdruck zu verleihen erhalten die Kinder der Klassen 2 und 3 danach einen offenen Fragenbogen, auf dem sie frei ihre Wünsche formulieren können. Angedacht ist für die Klassen 1 bis 3 eine Fragestellung der Art: „Im nächsten Schuljahr möchten wir für jedes Kind ein Projekt anbieten. Zu welchem Thema möchtest du gerne im Rahmen der schulischen Möglichkeiten arbeiten? Ich möchte gerne________________“. Die Klassen 4 werden nach einer Empfehlung für die Kinder befragt, die im nächsten Jahr an dem Projektvorhaben teilnehmen, weil sie ja die meiste Erfahrung mit Projekttagen / -wochen haben. Die Schülerinnen der neuen Klasse 1 des Schuljahres 2016 / 2017 werden befragt, in dem die Eltern dieser Kinder beim ersten Elternabend einen Brief mit zusätzlicher mündlicher Erklärung des Projektvorhabens für ihr Kind mitnehmen. Die Kinder erhalten so die Möglichkeit mit Hilfe der Eltern ihre Neigungen einzutragen. Angedacht ist eine Formulierung der Weise: „Welche Interessen hast du? Was machst du gerne? Ich bin eher sportlich / musikalisch / künstlerisch / sprachlich / handwerklich etc. interessiert.“
Zeitgleich ergeht auch an die Eltern/Großeltern und die Mitarbeiterinnen der Betreuungsgruppen eine Anfrage bzgl. ihrer Möglichkeiten zur Mitarbeit im Hinblick auf fachliche Kompetenz und zeitliche Ressourcen.
Die Vorauswertung der Schülerbögen erfolgt zeitnah durch die Klassen-lehrerinnen. Anlässlich einer Konferenz werden dann die Wünsche kategorisiert im Hinblick auf Inhalt und personelle Möglichkeiten
Noch vor den Sommerferien ist dann ein Austausch geplant, in dem festgelegt wird welcher Erwachsene welches Projekt anbietet, damit über die Sommerferien hinweg die Gelegenheit besteht das Projekt zu planen.
In der zweiten Schulwoche wählen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 des Schuljahres 2016 / 2017 aus, an welchem Angebot sie teilnehmen möchten. Nach bewährter Methode wählt jedes Kind die Projekte, indem es seinen 1., 2. oder 3. Wunsch in die Angebotstabelle einträgt.
Die Schülerwünsche werden wiederum zeitnah durch die Lehrerinnen ausgewertet. Die Gruppen werden unter Berücksichtigung der Wünsche der Kinder und nach der Gruppenstärke und Gruppenzusammensetzung nach pädagogischen Gesichtspunkten gebildet.
Das Projektvorhaben startet dann für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen, Eltern und OGS-Mitarbeiterinnen in der vierten Schulwoche. Jeweils 14-tägig findet es in einer Doppelstunde statt. Angedacht ist hierfür die 3. und 4. Stunde am Donnerstag. Eltern favorisieren einen Freitag, da sie dann eher die Möglichkeit hätten ebenfalls ein Projekt anzubieten bzw. ein Projekt zu unterstützen. In der jeweils anderen Woche findet in dieser Stunde der Kunst- bzw. Musikunterricht statt. Die Unterrichtung in diesem Bereich soll um eine Stunde gekürzt werden, damit das Projektvorhaben vom Unterrichtskontingent her abgedeckt ist.
Der Projektlauf beginnt am 15./16 September 2016 und endet am 18./19. Mai 2017. Das bedeutet, dass 15 Doppelstunden zur Durchführung des Projektes zur Verfügung stehen. Auch ein Projekttag ist angedacht, an dem die Gruppe einen Unterrichtsvormittag lang sich um das Projekt kümmert. Eventuelle Exkursionen können auch an diesem Tag durchgeführt werden.
Zum Abschluss soll am Freitag, dem 19. Mai 2017, ein Präsentationsfest stattfinden, bei dem die Ergebnisse der Projektarbeit in welcher Form auch immer, dargestellt werden.
Im Anschluss daran wird im Schuljahr 2016 / 2017 noch eine Evaluation des Projektvorhabens unter Einbeziehung der Eltern, Kinder, Lehrerinnen und OGS-Mitarbeiterinnen erfolgen. Hierzu werden Fragebögen erstellt und ausgewertet.
Aus dieser Evaluation ergeben sich dann evtl. Änderungen für den Neustart im Schuljahr 2017 / 2018. Vorgesehen ist zunächst, dass die Schülerinnen und Schüler wiederum wie im vorhergehenden Schuljahr wählen, so dass dann „Experten“ des Projektes gezielt Wünsche aus Erfahrung äußern können.
Die Kompetenzorientierung wird gewährleistet durch die Tatsache, dass jedes Kind ein Erfolgserlebnis haben wird in seinem Projekt. Die Niveaudifferenzierung kann erst dann bestimmt werden, wenn das Thema des Projektes festgelegt wurde. Beides wird nachgeliefert, wenn die thematischen Inhalte der Projekte erarbeitet sind.
Angedacht ist außerschulische Partner in die Projekte mit einzubeziehen, evtl. ist es möglich schon bestehende Kooperationen auszubauen oder neue anzubahnen.

Die Schulleitung und das Kollegium hatten also den Auftrag bis zum Ende des Schuljahres 2015/2016 die Konzeption zu entwickeln, sie in den beteiligten Gruppierungen zu kommunizieren und in dem neuen Stundenplan 2016/2017 umzusetzen.

An Elternabenden wurden Eltern über das Projektvorhaben informiert und ihre Unterstützungs-bereitschaft abgefragt. Zahlreiche Eltern erklärten sich bereit, bei Bedarf und auf Anfrage zu unterstützen, darüber hinaus gab es auch zwei Eltern, die eine Projektgruppe aus ihrem Interessensbereich heraus übernehmen wollten.

Das Lehrerkollegium und auch die OGS-Mitarbeiterinnen wurden sensibilisiert für mögliche Kompetenz- und Interessensbereiche. Es ergaben sich demnach aus dem Elternfeld 2, dem OGS-Bereich 2 und aus dem Kollegium 8 Personen (also insgesamt 12), die für eine Projektleitung zur Verfügung standen.
In einer Schülerabfrage wurden die Schülerinteressen ermittelt, ausgewertet, gebündelt und den Projektleitungen zugeordnet.

Am Freitag, dem 16.09.2016 startete das Projektvorhaben. Der erste Projekttag war der Einstieg in die Thematik, die Projektleitungen stellten ihren Kindern mögliche Themen vor, fragten Interessen der Kinder ab, besprachen projektorganisatorische Dinge und informierten die SuS über den Sponsorenlauf.

Mit dem Ziel, finanzielle Mittel für die Durchführung des Projektvorhabens bereitzustellen, fand am Freitag, 23.09.2016 der Sponsorenlauf statt. Anfallende Materialien, Fahrtkosten zu außerschulischen Lernorten oder auch Eintrittsgelder für Museen sollen daraus gedeckt werden.

Die organisatorische Vorbereitung und Begleitung des Projektvorhabens werden durch die Schulleitung übernommen, wie z.B. Überlegungen zur Raumsituation, Anfragen zur Unterstützung durch den Schulträger oder aber auch die Einbindung der Eltern in die Projektphase (Elterninfos, Elternabende, Gremien). Die Unterstützung der beiden Eltern-Projektleitungen sind neben der kontinuierlichen Elterninformation, der Evaluation zur Halbzeit Aufgabenfelder der Schulleitung.

So nahmen die Projekte Fahrt auf mit großer Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern. Die Projektleitungen dokumentieren sowohl die Anwesenheit der Teilnehmer als auch die Inhalte und Kompetenzen ihrer Projektstunden.

Nach der Projekthalbzeit wurden alle Beteiligten wie die Schülerschaft, die ProjektleiterInnen und die Eltern im Januar mit einem Abfragebogen zum Projekt befragt.
Die Auswertung der Rückmeldungen zeigte klar die große Begeisterung für diese Art von Unterricht.

Am Freitag, dem 10.03.2017 fand der Projekttag statt, der sich über vier Unterrichtsstunden oder auch bei Bedarf bis in den Nachmittag hinzog. Die Projektleitungen planten an diesem Tag ein außergewöhnliches Programm mit ihren Gruppen z.B. eine Fahrt zur Sternwarte nach Recklinghausen oder ein Workshop und eine Führung im Museum Schloss Moyland.

Zusammenfassende Bewertung der Projekte durch die Schülerinnen und Schüler

Zusammenfassende Bewertung des Projektes/ Eltern

Zusammenfassende Bewertung der Projekte/Projektleiter